Google

Mehr als ein neues Google Logo

Google verpasst sich ein neues Logo. Diese Neuigkeit geht gerade die Online-Newstitel rauf und ab morgen die Printmedien wieder runter. Die neue Erscheinung des Schriftzugs Google – die Beurteilung überlasse ich gerne den Grafik- und Designexperten – ist aber nur die halbe Geschichte. Für mich steckt die viel wesentlichere Aussage in einem einfachen «G» und vier farbigen Punkten: Mobile und Personal Assistant!

Das neue Google Logo ist mehr als ein Schriftzug. Ein rundes Icon in Form eines vierfarbigen «G» und vier animierte, farbige Punkte sind zum integrierten Bestandteil des visuellen Brandauftritts erklärt worden.

Die dynamischen Elemente des neuen Google Logo

Seit vielen Jahren bemüht sich Google auf die unaufhaltsam wachsende Bedeutung von mobile hinzuweisen. Und nach #Mobilegeddon (seit dem 21. April 2015 müssen Websites, die in der Darstellung oder mit zu langen Ladezeiten nicht für Mobilgeräte geeignet sind, aufgrund von Algorithmus-Änderungen mit Abstrichen bei der Auffindbarkeit rechnen) setzt Google mit dem neuen Logo ein weiteres konsequentes Mobile-Zeichen nach aussen.

Bereits die Simplifizierung des Schriftzugs erklärt Google mit der Optimierung für die Darstellung auf kleinen Displays. Dies obwohl die Auflösung auf vielen Smartphones oder auch der Apple Watch die Monitore am Desktop bereits um ein Vielfaches übertreffen. Daneben ist die Dateigrösse um das 45-fache auf 305 Bytes gesenkt worden. Auch dies dürfte aber lediglich bei extrem langsamen Mobilfunkverbindungen oder aber auf die ganze Datenlast in den Google Rechenzentren hochgerechnet überhaupt einen messbaren Einfluss haben.
Die konsequente Ausrichtung auf mobile Geräte – und damit sind nicht nur Tablets oder Smartphones, sondern auch Wearables und sonstige Alltagsgegenstände im Zuge des Ubiquitous Computing zu verstehen – manifestiert sich viel mehr in der Einführung eines Brand-Icons, das auf jedem noch so kleinen Display sofort als Big-G erkennbar ist. Selbst im 16×16 Pixel grossen Favicon ist nun die ganze Wiedererkennung des Brands untergebracht.

Neues Google Favicon

 

Und dann sind da auch noch diese vier Punkte mit denen sich Google endgültig von der Vorstellung «Google als Websuche» verabschieden möchte. Die Animation soll die herangewachsene Intelligenz der Google Produkte zeigen und immer dann zum Einsatz kommen, wenn Google für UNS am arbeiten und denken ist. Die Punkte können gar Zuhören, Denken, Antworten, Bestätigung oder aber Unverständnis signalisieren.

 

The Google dots are a dynamic and perpetually moving state of the logo. They represent Google’s intelligence at work and indicate when Google is working for you. We consider these unique, magic moments.

 

Damit bestätigt Google die auf allen Ebenen eingeschlagene Richtung: Weg von der Websuche hin zu einem möglichst intelligenten persönlichen Assistenten auf beeindruckend simple und gleichzeitig unmissverständliche Art und Weise. Dies kommt auch im nachfolgenden Video schön zum Ausdruck.

Wir müssen von einer weiteren Verlagerung der Informationsbeschaffung von abstrakten Suchbegriffen, die über eine physikalische Tastatur eingegeben werden, hin zu komplexen Fragestellungen und gar Dialogen, die wir in natürlicher Sprache mit Google Produkten führen, ausgehen. Google wird zu einem intelligenten Assistenten, der uns dabei behilflich ist, unsere Aufgaben möglichst schnell, mühelos und vorausschauend zu erledigen. Und diese Veränderung findet nicht erst in 10 Jahren statt, sie ist in vielerlei Hinsicht bereits heute da und entwickelt sich rasant und exponentiell weiter.

Wir haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt.

Von der Vorstellung einer Websuche mit einer Auswahl von zehn verlinkten Suchresultaten pro Seite sollten wir also rasch Abstand nehmen und unsere Online-Strategien entsprechend adaptieren. Es gilt sicherzustellen, dass unsere Inhalte nicht nur bei der Zielgruppe ankommen, sondern auch von Google semantisch verstanden werden. Content für die User. Strukturierte Daten für die Bots. Wer sich an diese Devise hält, wird das alte Google nicht vermissen.

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Ok, Google - Meme - I need ya Buddy!

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Raphael Bienz

Kreativität und Daten prägen die Digitale Marketing-Expertise von Raphael Bienz, CEO von BlueGlass Interactive. Er ist Full-Stack
Online Marketer mit internationaler Projekterfahrung.
Raphael ist Betriebswirt mit den Studienschwerpunkten Strategic & General Management und Marketing. Nach seinem Studium war er während drei Jahren als CEO und Business Developer der Softwareschmiede isonet ag tätig.
Seit 2010 entwickelt Raphael die internationale Agentur BlueGlass mit Sitz in Zürich, London und Tallinn strategisch und operativ. Das 40-köpfige Agentur-Team konzipiert, erstellt und optimiert preisgekrönte SEO, Content Marketing und PPC Kampagnen. Darüber hinaus ist Raphael Gastdozent an verschiedenen Schweizer Hochschulen und weltweit an Fachtagungen und Konferenzen engagiert.

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