Suchmaschinenoptimierung

Checkliste SEO Anforderungen für Ihr CMS

SEO Anforderungen CMS

Suchmaschinenoptimierung bildet heutzutage eine wichtige Grundlage für den erfolgreichen Internetauftritt einer Unternehmung oder eines Online Shops. Idealerweise erfüllt Ihr CMS (Content Management System) von Haus aus bestimmte Kriterien in Bezug auf SEO und bietet Flexibilität in der technischen sowie redaktionellen Erstellung und Anpassung von Content.

Durch die Verwendung eines SEO-freundlichen CMS wird eine solide Basis für nachhaltige und langfristige Rankings bei Suchmaschinen geschaffen. Dies hat zum Vorteil, dass viele OnSite SEO Optimierungsmassnahmen bereits zum Zeitpunkt der Publikation eines Inhaltes integriert sind und so nicht nachträglich umgesetzt werden müssen, was unnötig Zeit verschwendet.

Ist die Migration auf ein neues CMS in Planung, sollte bei der Auswahl des Partners darauf geachtet werden, dass verschiedene Punkte des SEO-Prozesses bereits Bestandteil des neuen CMS sind. Damit Ihnen die Beurteilung der verschiedenen Content Management System-Anbieter einfacher fällt, haben wir in einer Checkliste die wichtigsten SEO Anforderungen zusammengetragen. Die Checkliste ist in die verschiedenen Bereiche unterteilt:

Relevanz
Im Bereich der Relevanz wird gesteuert, wie die Snippets innerhalb der Suchresultate bei Google dem User dargestellt werden.

Crawlability & Indexierung
Für eine optimale Indexierung bei Suchmaschinen müssen auf der Webseite veröffentlichte Inhalte bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen und manuell steuerbar sein.

Webarchitektur & Internal Linking
Ihre Internetseite sollte eine gute und übersichtliche Struktur und eine sinnvolle Navigation aufweisen. Denn eine gute Interne Verlinkung innerhalb der Webseite hilft auch Nutzern und Suchmaschinen sich einfach und schnell durch die Seite zu navigieren und Inhalte zu entdecken.

Weitere Funktionalitäten
Die weiteren Funktionalitäten beinhalten zusätzliche Features, welche über die Basis-Anforderungen hinaus gehen, Ihrer Website aber zusätzlichen Nutzen bringen bzw. den Suchmaschinen weitere Informationen übermitteln.

Checkliste SEO Anforderungen CMS - Infografik by BlueGlass

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Relevanz

Title-Tag: Automatische Generierung und Ausspielung des Title-Tags (Seitentitel). Die automatische Wiedergabe erfolgt durch verschiedene Variablen wie “Titel”, “Kategorie”, etc. Pro Zielseite ist ein individueller Title erforderlich, dieser sollte aber manuell überschreibbar sein.

Description-Tag: Description Tags sollten automatisch aus den definierten Variablen der jeweiligen Seite erstellt und ausgespielt werden können. Pro Zielseite ist eine individuelle Description erforderlich, die auch manuell überschrieben werden kann.

Headings (H-Tags): Relevante und aussagekräftige H-Tags (H1, H2, H3, etc.) strukturieren die einzelnen Titel. Headings sollten individuell überschreibbar sein und relevante Keywords enthalten.

Bilder: Für alle Bilder sollte die Möglichkeit bestehen, einen ALT-Tag zu vergeben. Dieser beschreibt das Bild und enthält jeweils das wichtigste Keyword.

Crawlability & Indexierung

Web Standard: Ein sauberes HTML mit der Integration von CSS und JavaScript bildet die Grundlage dafür, dass Mikrodaten gemäss schema.org eingebettet werden können und die Inhalte für Suchmaschinen einfach lesbar sind.

Format: Der Content sollte direkt ins HTML der entsprechenden Seite geladen werden. Post-load Funktionalitäten wie JavaScript, AJAX, ifFrames, etc. sollen wenn möglich vermieden werden, ebenso iFrames und Flashs.

Multi-Device Fähigkeit: Die Seiteninhalte werden auf verschiedenen Geräten wie Desktop, Tablet und Mobile korrekt angezeigt (Responsive Design).

URL: SEO-freundliche URLs (Nice-URLs) werden automatisch generiert. Die URLs sollten dabei das wichtigste Keyword der Zielseite enthalten und die jeweilige Sprache in einer konsistenten URL-Struktur abbilden.

301-Weiterleitungen: Wenn ein Seiteninhalt nicht länger verfügbar ist, muss das System die Seite automatisch mit einer 301-Weiterleitung auf die dazugehörige, nächsthöhere Kategorie verlinken. Nice to have: ein Redirect Tool, mit welchem für jede URL die Weiterleitung individuell gewählt werden kann.

Canonical-Tag: Der Canonical-Tag ist ein Verweis von einem Duplikat auf die kanonische, also bevorzugte Seite mit dem «Original» Inhalt und bietet damit die Möglichkeit um Duplicate Content (identischer Seiteninhalt ist unter mehreren URLs vorhanden) zu vermeiden bzw. gegenüber den Suchmaschinen korrekt auszuweisen.

Mehrsprachigkeit / Geografische Ausrichtung: Für mehrsprachige Websites ist es wichtig, dass ein Targeting der verschiedenen geografischen Standorte und Sprachversionen über das CMS möglich ist.

XML-Sitemap: Alle URLs der Website, welche durch Google indexiert werden sollen, müssen in einer XML-Sitemap aufgeführt werden. Die dynamischen XML-Sitempas sollten dabei automatische generiert und aktualisiert werden. Sie werden nach dem offiziellen sitemaps.org Protokoll erstellt und in der robots.txt Datei vermerkt.

Grösse & Ladegeschwindigkeit: Das CMS optimiert und minimiert den Code, Anfragen und Bilder, was die Erhöhung der Ladegeschwindigkeit ermöglicht.

RSS Feeds: Das CMS sollte für neue News- und Blogbeiträge automatisch RSS Feeds generieren, um den Content zu streuen, Engagement, Backlinks und Traffic zu erzeugen. Beim RSS Feed sollte darauf geachtet werden, dass jeweils nur ein Textausschnitt verwendet wird und ein Link auf den ganzen Artikel verweist.

Robots.txt: In der robots.txt-Datei wird aufgeführt, welche Seiten der Crawler nicht indexieren soll. Zusätzlich werden die XML-Index-Sitemaps verlinkt.

Meta-Tags “noindex”, “nofollow”: Links sollten mit einem noindex oder nofollow Meta-Tag versehen werden können, damit einzelne Inhalte wie Disclaimer, AGBs, etc. nicht von Suchmaschinen indexiert werden.

Druckversion / Druckansicht: Druckversionen sollten auf «no-follow» and «no-index» gesetzt werden, damit eine Indexierung durch Suchmaschinen nicht möglich ist. Dies hilft, Duplicate Content zu verhindern.

Webarchitektur & Internal Linking

Kategorisierung: Das CMS bietet ein in sich konsistentes, hierarchisch organisiertes und individuell gestaltbares System zur Darstellung der Inhalte und Produkte.

Navigation: Die Navigations-Struktur sollte so aufgebaut sein, dass die Suchmaschinen-Crawler einfachen Zugriff auf alle Bereiche der Webseite haben. Das CMS muss sicherstellen, dass die Navigation auf HTML-Elementen basiert.

Navigation Breadcrumbs: Bei mehrstufigen URLs sollten Breadcrumbs verwendet und mit dem entsprechenden Breadcrumb schema.org Markup gekennzeichnet werden.

Link Tracking: Das System soll Broken Links (404-Seiten) einfach erkennbar machen. Alle internen Backlinks sollten einer URL durch das System zugerechnet werden.

Interne Suche: Das CMS bietet die Möglichkeit die internen Suchresultate (Site Search) einfach zu verwalten und Duplicate Content Probleme zu verhindern. Die Konfiguration der Site Link Search Box sollte ebenfalls unterstützt werden.

Paginierung: Bei Inhalten, die sich über mehrere Seiten ziehen erleichtert die Einbeziehung der rel=”next” und rel=”prev” Tags den Suchmaschinen die Anzeige.

Tags: Erstellung individuell gestaltbarer Tags sollte durch das CMS zur Verfügung gestellt werden. So können automatisch Seiten mit starkem Fokus auf relevante Suchbegriffe erstellt werden. Dabei sollen die Tags eine eindeutige, statische URL erhalten.

Filterung & Sortierung: Links zu filterbarem oder sortierbarem Inhalt sollen mit «no-follow» bezeichnet werden.

Weitere Funktionalitäten

Microformats (schema.org): Zur besseren Kennzeichnung vorhandener Daten gegenüber Suchmaschinen können einzelne Inhalte mit schema.org Markups hinterlegt werden, was eine Rich Snippet Anzeige innerhalb der Suchresultate ermöglicht.

HTML 5 Elemente: Semantischer HTML-Markup für die Strukturierung verschiedener Inhalte wie Texte, Bilder und Hyperlinks für eine bessere Indexierung. Die HTML5 Tags sollten einzeln über das CMS gesteuert werden können.

Tracking: Für die Messung der Online Aktivitäten ist es wichtig, dass das CMS in der Lage ist, den Tracking-Code (Google Analytics) regelmässig zu aktualisieren, sowie dass es benutzerdefinierte Tracking-Codes wie bspw. den Google Tag Manager unterstützt.

Spezifische Landingpages: Online Marketing Kampagnen verwenden oft zur thematischen Abholung von Besuchern sogenannte Landing Pages. Das CMS muss in der Lage sein solche individuellen Zielseitenzu generieren, welche weder in der Navigation erscheinen, noch das SEO beeinflussen.

Social Buttons: Social Buttons sollten gut sichtbare integriert werden. Somit könnenInhalte einfach auf externen Communities und Plattformen geteilt werden.

Social Meta Tags: Für die Interaktion mit Social Media Sites sollen spezifische Social Meta Tags verwendet werden. Diese erlauben eine exakte Definition der Titel, Beschreibungen und Bilder, welche bei Facebook (Open Graph) und Twitter (Twitter Cards) erscheinen sollen. Standardmässig sollten entsprechende Social Meta Tags (je Page Type) inkl. Auswahl eines sinnvollen Bildes im CMS hinterlegt werden.

User Generated Content (Reviews / Kommentare): User generated content (UGC) kann in verschiedenen Formen auftreten. Je nach Art der Webseite bietet sich dieser in Form von Kundenmeinungen, Produktebewertungen oder Kommentaren an. So haben Sie die Möglichkeit zu Ihren Inhalten zusätzlichen Content zu schaffen. Das CMS sollte die Möglichkeit des User-Feedbacks gewährleisten.

Blog Posts / Kommentare / Sharing: Bloggen oder wertvollen Content zu erstellen ist für jede Webseite mit Wachstumsabsichten ein absolutes Muss. Content kann die Relevanz einer Seite je nach Aktualität der Information erhöhen. Stellen Sie sicher, dass Ihr CMS eine Möglichkeit für Blogs und/oder News bietet, unabhängig davon, ob aktuell ein Blog oder ähnliches geplant ist. Dies ebnet den Weg für einen künftigen Einsatz und verhindert unnötige Kosten folgen.

Lam Ha

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